Dermabrasio


Manche Falten sind zu tief, um durch ein Peeling beseitigt zu werden. Auch bei bestimmten Narben, Pigmentstörungen und verhornten Hautstellen reicht das Peeling nicht aus. In diesen Fällen ist die Dermabrasio eine Alternative: Das mechanische Abschleifen der obersten Hautschicht. Diese Methode ist altbewährt: Schon im alten Ägypten wurde sie zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt.


Mit einem speziellen Rotationsinstrument wird die oberste Hautschicht sowie das Narbengewebe abgetragen,  was eine mikroskopisch kleine Verletzung simuliert. Diese regt die Hautzellen an, neues Kollagen und Elastin zu bilden. Nach der Dermabrasio kommt es an den behandelten Stellen zur Bildung von Schorf. Dieser fällt während der Heilungsphase ab. Nach etwa zwei Monaten hat sich die Haut vollständig von dem Eingriff erholt.


Bei kleinen Hautpartien kann die Dermabrasio ohne Betäubung durchgeführt werden. Etwas größere Bereiche werden unter örtlicher Betäubung abgeschliffen. Wird das ganze Gesicht behandelt, empfiehlt sich eine Vollnarkose.