Oberarmstraffung


Gewebsüberschüsse im Bereich der Oberarme können durch eine Straffungsoperation behandelt werden. Die Schnittführung erfolgt innenseitig, um eine unauffällige Lage der Narben zu gewährleisten.

Die Operation


Für die Operationsplanung wird das zu entfernende Haut- und Fettgewebe vermessen und die Schnittführung angezeichnet. Dabei richtet sich die notwendige Schnittlänge und –form nach dem Ausmaß des zu entfernenden Gewebes. Nach dem Hautschnitt werden die überschüssige Haut sowie das Unterhautfett mobilisiert und entfernt. Das Fett der angrenzenden Areale kann durch eine Absaugung reduziert werden.

Insbesondere die Oberarmstraffung erfordert vom Operateur eine genaue anatomische Kenntnis der Gefäß- und vor allem Nervenstrukturen, denn an der Innen- und Rückseite des Oberarms verlaufen die für das Gefühl zuständigen Nervenäste. Dieser Bereich im Unterhautfettgewebe sollte möglichst sorgsam behandelt und geschont werden. Dadurch können Missempfindungen nach einer Operation vermieden werden.

Um ein Ableiten der Wundflüssigkeit zu gewährleisten, bietet sich das Einlegen von Drainageschläuchen an. Diese können meist zwei Tage nach der Operation entfernt werden. Im Anschluss an die Operation wird die zuvor abgemessene Kompressionsware angelegt. Diese sollte für ca. sechs Wochen getragen werden. Das Ziehen der Fäden erfolgt nach etwa 20 Tagen.