Ohrenkorrektur


Abstehende Ohren können angelegt, als zu groß empfundene Ohren unauffällig verkleinert werden.
 
Zum Zeitpunkt der Ohrenkorrektur (Otoplastik) sollte die Ohrmuschel voll ausgewachsen und kein wesentliches Wachstum mehr zu erwarten sein. Meist werden Kinder im Alter zwischen 4 und 14 Jahren operiert. Eine Ohrenkorrektur ist aber auch im Erwachsenenalter möglich. Die Operationstechniken sind identisch.


Bei der Otoplastik werden in der Regel beide Ohren operiert. Dadurch kann ein weitgehend symmetrischer Gesamteindruck erreicht werden.
 
Über einen Schnitt im Bereich der Helix wird der Knorpel freigelegt und eine fehlende Anthelixfalte rekonstruiert. Mit speziellen Nähten kann die Ohrmuschel dauerhaft am Kopf angelegt werden.

 

 


Wie stark sind die Schmerzen nach dem Anlegen abstehender Ohren?

Die meisten Patienten klagen nach der Operation für 2 – 4 Tage über mittelstarke Schmerzen. Diese können durch Schmerzmittel gut gelindert werden.

Können abstehende Ohren in örtlicher Betäubung operiert werden?

Nur bei kleinen Kindern zwischen 5 – 8 Jahren ist eine Vollnarkose zweckmäßig. Bei älteren Kindern und Erwachsenen ist eine örtliche Betäubung immer möglich.

Wie lange muss man nach einer Ohrenkorrektur einen Verband tragen?

Ein straffer Verband wird am OP-Tag angelegt und dient der Schwellungs- und Hämatomprophylaxe. Am Tag nach der Operation folgt ein leichterer Verband, der für 2 Wochen getragen wird. Danach ist für weitere 2 Wochen nur noch nachts ein leichter Verband erforderlich. Kinder sollten für 6 Wochen ein Stirnband tragen, damit beim Spielen mit anderen Kinder diese nicht versehentlich das frisch operierte Ohr umknicken.


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