Oberlidkorrektur (Schlupflider)


Eine Korrektur der Oberlider kann den gesamten Gesichtsausdruck bemerkenswert verändern und den äußeren Eindruck von Müdigkeit und Alter verschwinden lassen. Die Oberlidkorrektur gehört zu den bei Männern und Frauen am häufigsten durchgeführten ästhetischen Operationen.


Schlupflider sind genetisch bedingt oder entstehen durch eine Erschlaffung des Lidmuskels, durch Hautüberschüsse und durch eine Vorwölbung des Fettgewebes, welches den Augapfel umgibt. Bei der Oberlidkorrektur werden Fett, Muskelgewebe und überschüssige Haut am Oberlid entfernt. Die erforderlichen Schnitte werden in die natürlichen Hautfalten des Oberlids parallel zum Augenbrauenbogen verlaufend gelegt.


Grundsätzlich werden beide Augen parallel operiert. So können auch typische Asymmetrien ausgeglichen werden.

 

 


Was sollte vor der Operation beachtet werden?

Wie bei allen Operationen sollten vor einer Lidplastik keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden. Auch die Einnahme von augenscheinlich harmlosen Enzymen, wie Wobenzym, kann die Blutungsneigung verstärken. Sinnvoll vor und nach operativen Eingriffen im Kopfbereich ist die Durchführung von Lymphdrainage.

Wann ist man nach einer Lidplastik wieder gesellschaftsfähig?

Je nach individueller Wundheilung sind Schwellung und Blutergüsse unterschiedlich stark ausgeprägt. Vor allem bei jüngeren Patienten können nach zwei bis drei Tagen kaum noch Operationsfolgen sichtbar sein. Ratsam ist es, keine wichtigen Termine für etwa 10 Tage nach dem Eingriff einzuplanen, da für diesen Zeitraum noch Schwellungen und Hämatome sichtbar sein können.

Kommt es zu einer sichtbaren Narbenbildung?

Gerade bei der Oberlidplastik sind die Narben wenig sichtbar, da sie jeweils parallel zur Oberlidfalte liegen.


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