Facelift


Die Gesichtshaut ist äußeren Einflüssen stärker ausgesetzt als die Haut des Körpers. Wind und Wetter, Sonnenbestrahlung und Schmutz strapazieren sie. Hinzu treten Faktoren wie die Ernährung und das körperliche und seelische Allgemeinbefinden des Menschen, die sich im Erscheinungsbild der Gesichtshaut auswirken.

Im Laufe des Lebens verringert sich der Feuchtigkeitsgehalt und die Spannkraft der Haut.  Haut und Unterhautgewebe des Gesichtes und des Halses verlieren an Elastizität und Haltevermögen - das Gewebe sinkt gemäß der Schwerkraft ab. Ebenso erschlafft die Muskulatur. Hängebäckchen neben dem Kinn, erschlaffte Wangen, überhängende Nasen-Lippen-Falten, Faltenbildung am Hals, abgesunkene Stirn- und Augenbrauenpartien sind die Folge. Eine Straffung lässt sich durch Cremes und Salben nicht mehr erreichen.

Die ästhetische Chirurgie bietet die Möglichkeit, den Hautüberschuss zu entfernen, bevor sich Mimikfalten vertiefen. Ein gelungenes Facelift lässt das Gesicht um Jahre verjüngt und frischer wirken. Jugend kann man nicht dauerhaft erhalten, aber man kann sie neu beleben und ihre Ausstrahlung wieder zum Vorschein bringen.

Ein komplettes Lifting, das auch die Schläfen und Stirnpartie einbezieht, ist gelegentlich erforderlich. Um das Gesicht optisch zu verjüngen, reicht es häufig aus, nur die Wangenhaut oder die Wangen- und Halshaut einschließlich der Kinnpartie anzuheben.

Voraussetzung für jedes Facelift ist die exakte Analyse der altersbedingten Veränderung des Gesichts. Nur so kann geklärt werden, wie genau die Schnittführung verlaufen wird und wie ausgedehnt und tief das Gewebe gelöst werden muss.

Bei Methoden wie dem sog. Softlift, Mini-Lift und Midi-Lift wird nur Haut gestrafft. Die Ergebnisse sind daher meist nicht lang anhaltend

Beim eigentlichen Facelift wird zusätzlich das oberflächliche muskuloaponeurotische System (SMAS) gekürzt. Diese Behandlung verspricht besonders dauerhafte und gute Resultate.


Häufig ist es ratsam, auch die Haut am Hals zu straffen. Beim Face-Neck-Lift wird über den Face-Lift-Zugang auch die Haut am Hals gestrafft und überschüssiges Fett im Halsbereicht entfernt. Es können zudem Korrekturen an der Halsmuskulatur vorgenommen werden.


Welche Methode im individuellen Fall die geeignete ist, lässt sich im ausführlichen Beratungsgespräch klären

 

 


Wann ist man nach einem Facelift wieder "gesellschaftsfähig"?

Je nach Art des Eingriffs und der individuellen Wundheilung sind Schwellung und Blutergüsse unterschiedlich stark ausgeprägt. Vor allem bei jüngeren Patienten können nach zwei bis drei Tagen kaum noch Operationsfolgen sichtbar sein. Ratsam ist es, keine wichtigen Termine für zwei bis drei Wochen nach dem Eingriff einzuplanen, da für diesen Zeitraum gerade nach Entfernen größerer Gewebsüberschüsse noch Schwellungen und Hämatome sichtbar sein können.

Kann mit Techniken wie dem Minilift, Midilift oder Softlift das gleiche Resultat wie beim SMAS-Facelift erzielt werden?

Nein! Techniken, bei denen versprochen wird, abends wieder in die Oper gehen zu können, leisten nicht das nachhaltige Ergebnis wie ein "richtiges" Facelift. Zwar werden für diese weniger aufwendigen Massnahmen die gleichen Gebühren in Rechnung gestellt, das Ergebnis hält jedoch nur wenige Wochen bis Monate.

Wird ein Facelift ambulant oder stationär durchgeführt?

Grundsätzlich ist die Durchführung eines Facelifts im Rahmen einer kurzen stationären Behandlung sinnvoll. Zum einen ist die postoperative Kontrolle dadurch gewährleistet, zum anderen können individuell operationsbedingte Schmerzen behandelt werden.



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