Bruststraffung


Die weibliche Brust verändert im Laufe der Jahre ihre Form. Oft verliert sie an Fülle und Spannkraft, vor allem nach einer Schwangerschaft oder größeren Gewichtsabnahme. Mit modernen Methoden kann eine hängende Brust wieder in Form gebracht werden. Die Straffung der Brust, ob mit oder ohne dem zusätzlichen Einsatz eines Implantats, lässt sie wieder fester und jugendlicher erscheinen.


Bei der Bruststraffung wird überschüssige Haut im unteren Brustbereich entfernt. Der Brustdrüsenkörper wird neu geformt und angehoben. Damit das Ergebnis ganz natürlich wirkt, wird auch die Brustwarze nach oben verlagert und in einer höheren Position fixiert. Der Brustwarzenhof wird dabei meist verkleinert. Die Länge der entstehenden Narben hängt vom Ausmaß der Korrektur ab.


Für die Bruststraffung stehen unterschiedliche Operationstechniken zur Verfügung. Welche für Sie die richtige ist, wird abhängig von der Größe der Brust und dem Grad der Erschlaffung individuell bestimmt.

 

 


Zahlt die Krankenkasse den Eingriff?

In jedem Fall muss zuvor ein Kostenübernahmeantrag an die Kasse gerichtet werden. Liegt eine körperliche Erkrankung vor, die durch große oder hängende Brüste verursacht wird, kann die Brustverkleinerung oder –straffung die geeignete medizinische Therapie darstellen. In diesem Fall werden die Kosten für die Operation von der Kasse übernommen.

Ist Stillen nach einer Operation möglich?

Nach einer Brustverkleinerung und -straffung kann es zu Störungen der Stillfähigkeit kommen. Deshalb ist es besser, dass die Familienplanung vor einer solchen Operation abgeschlossen ist.

Wird die Brust bei einer Straffung kleiner?

Grundsätzlich nicht! Bei einer Straffung wird das Volumen des vorhandenen Drüsengewebes so verlagert und mit einem sog. inneren BH fixiert, dass ein jugendliches Ergebnis resultiert.

Was ist nach der OP zu beachten?

Nach der OP muss für 6 Wochen ein Stütz-BH getragen werden. Körperliche Anstrengungen sollten für 2 Wochen nach der Operation vermieden werden.


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